06.07.26 – 01.11.26
Fremde und Freiheit. Welten verbindend — Pücklers Orient in seinen Landschaften.
Einzelausstellung
Stiftung Fürst Pückler Museum Park und Schloss Branitz ∙ Robinienweg 5 ∙ 03042 Cottbus
Eröffnung: 30.07.26, 18:00 Uhr
Einzelausstellung mit Mona Höke
Ein dreiteiliger Ausstellungszyklus
Sonderöffnung bis 22 Uhr anlässlich des 228. Geburtstages von Carl BlechenDie Ähnlichkeit in ihrer Arbeitsweise, die sich in der Schichtung von Flächen manifestiert, bildete die Grundlage für die Zusammenarbeit der Malerin Mona Höke und der Fotokünstlerin Kathrin Karras. Das Besondere daran: Die Künstlerinnen haben gegenseitig in die jeweilige Arbeit der Anderen hinein gearbeitet. Das miteinander Arbeiten, Verweben, Überarbeiten, Zusammenfügen von Malerei und Fotografie zu einem neuen Ganzen. Mit dem Ziel, die scheinbare Unvereinbarkeit der unterschiedlichen Genre aufzulösen.
Für das Frühstückszimmer Pücklers haben die Künstlerinnen großformatige Arbeiten geschaffen. Es sind Fantasien und Visionen über die Landschaften Pücklers auf seiner Reise durch den Orient, die zugleich auf das Welten verbindende in seinen hiesigen Landschaften verweisen.
„Der dreiteilige Ausstellungszyklus Fremde und Freiheit präsentiert eine gemeinsame künstlerische
Auseinandersetzung der Malerin Mona Höke und der Fotokünstlerin Kathrin Karras mit Fürst Hermann von
Pückler-Muskau. Hierbei widmen sich die beiden Künstlerinnen dem Weltenwanderer, dem
Landschaftsgestalter sowie dem fabulierlustigen Pückler und nähern sich somit der historischen Figur mit
unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Perspektiven, die entsprechend in die verschiedenen
Ausstellungen konzentriert werden.
Erstmalig arbeiten die Malerin und die Fotokünstlerin nicht nur gemeinsam an einem Themenkomplex.
Vielmehr zeichnen sie für einen Teil der Bilder zusammen verantwortlich. Denn sie ihre jeweilige
Ausdrucksformen, Artikulationen und Bildvorstellung verschmolzen miteinander. Neben den individuell
produzierten Bildwerken sind daher auch jene Gemeinschaftsarbeiten, die zwischen Malerei, Zeichnung
und Fotografie oszillieren zu sehen.“
Ulrike Kremeier
Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst Cottbus